Hinweis: Der Städt. Musikverein Gütersloh e.V. teilt zu seinem Konzert am 28.11. 2021 mit:

Um eventuelle gesundheitliche Probleme durch eine Corona-Ansteckung weitgehend auszuschließen hat der Vereinsvorstand beschlossen, dass

1.) nur Zuhörer mit 2G+ oder 2G mit Maske, die während des gesamten Konzertes getragen werden muss, Zutritt zur Stadthalle haben.

2.) Wer bereits Eintrittskarten gekauft hat und für den weder 2G+ oder 2G mit Maske zutrifft, oder der sich einen Besuch nicht mehr zutraut, kann die Karten zurückgeben.

2a.) Im Service-Center der GT-Marketing GmbH gekaufte Papiertickets (grün) können
bis Samstag, 27.11.2021 bis 14 Uhr im Service-Center zurückgegeben werden und werden erstattet.

2b.) Im Web-Shop gekaufte Tickets (Ticket wallet oder Ticket direkt) können nur
bis Freitag, 26.11.2021 bis 18 Uhr mittels E-Mail erstattet werden: info@guetersloh-marketing.de mit Angabe des Grunds und der Bankverbindung für die Rücküberweisung (IBAN-Nummer und Bank-Name) im E-Mail-Text.

3.)An der Abendkasse keine Erstattung möglich.


*2G+ entspricht: 2G mit aktuellem Schnelltest, 2G mit Maske im Konzert 

Giacomo Puccini

Messa di Gloria

Georges Bizet

Te Deum

Datum

12.03.2023

Uhrzeit

18:00

Ort

Stadthalle Gütersloh
Friedrichstraße 10

Mehr Infos / VVK

Stadthalle Gütersloh

„Selig sind, die da Leid tragen“

Manchmal sind es die leisen Töne, die das lauteste Echo hervorrufen. „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms ist ein solches Werk voller stiller Größe. Was es indes trotz seines Namens ganz sicher nicht ist – kirchlich-liturgische Musik im klassischen Sinne, die lauthals Glaubenssätze und Todesdrohungen verkündet. So wird der Hörer in Brahms’ „Requiem“ ins bodenlose stürzenden „Dies-irae“-Schreie vergeblich suchen. Gleichermaßen fehlt das theatralisch auskomponierte Grauen eines Schreckensszenarios des Jüngsten Gerichts. Und auch die Fürbitten des weihrauch-geschwängerten Ritus’ der katholischen Liturgie kommen nicht vor. Ja, noch nicht einmal das lateinische Wort „Requiem“ selbst. Ebenso wenig Christus, der Erlöser.

Klanggewaltig und unvergleichlich zartfühlend

Weder Messe noch Kantate oder Oratorium, sondern ein überkonfessionelles Werk, das auf Basis frei gewählter Ausschnitte aus der Luther-Bibel um den grundlegenden Dualismus von Leben und Tod, Trauer und Trost kreist, ist dieses Opus 45: Statt die Toten zu beklagen, tröstet es die Lebenden. Brahms’ Thema ist die Vergegenwärtigung unserer Vergänglichkeit, die Bedeutung des Todes und der Trauer, aber auch deren Überwindung – der Blick bleibt dem Leben zugewandt. Zuweilen mit wuchtig strömender chorsinfonischen Klangmacht, doch in seiner Gesamtheit unvergleichlich sensibel und zartfühlend, versteht es Brahms zu Herzen gehend zu zeigen, dass es die Lebenden, die Hinterbliebenen sind, denen es Trost zu spenden gilt – schon gleich in den allerersten Takten des Werkes, wenn in das fast unhörbare Pochen der Pauken beschwörend der Chor einsetzt: „Selig sind, die da Leid tragen …”

Eine zuinnerst humane Botschaft des Trostes

Besser als Clara Schumann (1819–1896) kann man den tröstlichen Gesamtcharakter, der dieses zutiefst humanistische Werk ausmacht, wohl kaum ausdrücken: „Es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise, wie wenig anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend.“ Dies ihren Hörern erfahrbar zu machen, Schmerz, Hoffnung und Trost zu einem einzigen Klang zu verdichten, ist den Sängerinnen und Sänger des Städtischen Musikvereins Gütersloh unter der Leitung von Thomas Berning ein Anliegen. Kunstvoll verwoben in die musikalische Gesamtarchitektur sind die beiden Solisten Annabelle Pichler (Sopran) und Martin-Jan Nijhof (Bariton). Es musiziert die Nordwestdeutsche Philharmonie. 

Lieder von Schmerz und Verlust

Ein Requiem in Liedform sind die den Konzertabend einleitenden Vier ernsten Gesänge op. 121“ aus dem Jahr 1896. Auch in ihnen setzt sich Johannes Brahms mit Existenziellem auseinander: Die ersten drei Lieder mit Worten aus dem Alten Testament thematisieren den Tod und die Vergänglichkeit des Lebens, während das vierte Lied sich mit Glaube, Liebe und Hoffnung beschäftigt.

Eintrittskarten für das Konzert, das am 20. November um 18 Uhr in der Stadthalle Gütersloh beginnt, kosten 10, 20, 25 und 30 Euro. Sie sind erhältlich bei der Gütersloh Marketing GmbH (Tickethotline 05241-2113636), online im Webshop der Stadthalle sowie an der Abendkasse. Schüler und Studierende erhalten eine Ermäßigung von 6 Euro. An der Abendkasse haben Schüler bis zu einem Alter von 18 Jahren gegen Vorlage eines gültigen Schüler- bzw. Studentenausweises freien Eintritt. Für den Konzertbesuch gilt die am Tag der Veranstaltung aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Städtischen Musikvereins: www.gt-musikverein.de. (kh)

Eintrittspreise:
30 €, 25 €, 20 €, 10 €

Schüler sowie Studenten erhalten einen Rabatt von 6 Euro.

Nur an der Abendkasse:
Schüler bis 18 Jahre haben freien Eintritt
(Schüler- oder Studentenausweis erforderlich)

3G-Regel: Eintritt nur mit Nachweis

Vorverkaufsstelle:
ServiceCenter Gütersloh Marketing GmbH

Berliner Straße 63
33330 Gütersloh
Tickethotline: 05241-21136-36

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi und Fr 10–16 Uhr
Do 10–18 Uhr
Sa 10–14 Uhr

Leitung:
Thomas Berning

Aufführende:
Chor Städt. Musikverein Gütersloh
Nordwestdeutsche Philharmonie

Solisten:
Nadine Lehner, Sopran
Sarah Romberger, Alt
Michael Connaire, Tenor
Sebastian Pilgrim, Bass
Alexander Schimpf, Klavier