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Salzburg

Der Chor des Städtischen Musikvereins Gütersloh trat mit den Solisten Barbara Dobrzanska, Cornelia Wulkopf, Woo-Kyung Kim und Attila Jun und der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford auf.
Leitete das musikalische Geschehen:
Karl-Heinz Bloemeke. (Fotos WB)

31. Mai 2003

Städtischer Musikverein gastiert erfolgreich in Salzburg

Gern gehörte Gäste

 

Gütersloh/Salzburg (WB). Erfolgreiches Gastspiel: Der Chor des Städtischen Musikvereins Gütersloh hat während seiner Konzertreise vom 21. bis 25. Mai nach Salzburg zwei gefeierte Konzerte im Großen Festspielhaus gegeben. Der Chor, der ein Programm etwas abseits des üblichen Repertoires zu Gehör brachte, wurde vom Salzburger Publikum mit reichem Applaus belohnt.

 

Es war bereits das sechste Mal, dass der Chor in Salzburg auftrat – eine Tradition, die der langjährige Leiter des Chores, Matthias Büchel in den 70er Jahren gründete und die sein Nachfolger Karl-Heinz Bloemeke erfolgreich fortsetzte. Die Busse, die die Sänger zur Generalprobe bringen sollten, hatten Mühe ihr Ziel pünktlich zu erreichen; denn in Salzburg waren an diesem Tag Staatschefs aus 17 Ländern zu Gast, was die eh schon schwierige Verkehrssituation Salzburgs zum Stocken brachte. Doch die Sänger kamen gerade noch zur rechten Zeit an.



Westfalen-Blatt

31. Mai 2003

Städtischer Musikverein gastiert erfolgreich in Salzburg

Gern gehörte Gäste

 

Gütersloh/Salzburg (WB). Erfolgreiches Gastspiel: Der Chor des Städtischen Musikvereins Gütersloh hat während seiner Konzertreise vom 21. bis 25. Mai nach Salzburg zwei gefeierte Konzerte im Großen Festspielhaus gegeben. Der Chor, der ein Programm etwas abseits des üblichen Repertoires zu Gehör brachte, wurde vom Salzburger Publikum mit reichem Applaus belohnt.

 

Es war bereits das sechste Mal, dass der Chor in Salzburg auftrat – eine Tradition, die der langjährige Leiter des Chores, Matthias Büchel in den 70er Jahren gründete und die sein Nachfolger Karl-Heinz Bloemeke erfolgreich fortsetzte. Die Busse, die die Sänger zur Generalprobe bringen sollten, hatten Mühe ihr Ziel pünktlich zu erreichen; denn in Salzburg waren an diesem Tag Staatschefs aus 17 Ländern zu Gast, was die eh schon schwierige Verkehrssituation Salzburgs zum Stocken brachte. Doch die Sänger kamen gerade noch zur rechten Zeit an.

           Auch das Orchester, die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, war schon zur Stelle. Wer zum ersten Mal die Bühne des Großen Festspielhauses betritt, staunt über eine der größten Bühnen der Welt. Auf der Bühne waren Bühnentechniker schon mit dem Aufbau eines Bühnenbildes für die diesjährigen Salzburger Festspiele beschäftigt. Für Chor und Orchester war durch eine portalhohe Holzwand die Vorderbühne als Konzertpodium abgetrennt.

            Das Publikum, das an beiden Konzertabenden das Festspielhaus fast bis auf den letzten der 2400 Plätze füllte, empfing Chor und Orchester, Solisten und Dirigenten mit freundlichem Beifall. »Messa di Gloria« von Giacomo Puccini und das »Stabat mater«  von Gioachino Rossini hatte der Chor mitgebracht. Die sehr kritische Salzburger Presse lobte den Chor als musikalisch gut vorbereitet - »grundsolid und sattelfest« -, hätte jedoch gern noch ein wenig »echte Italianità« gehabt - ein schwierig zu erfüllender Wunsch an einen Chor aus Ostwestfalen.

            Dass es den Konzertveranstaltern gefallen hat, beweist die Einladung, in wenigen Jahren wiederzukommen. Nach den Konzerten am Donnerstag und Freitag blieb der Samstag den Sängern für private Unternehmungen, für Ausflüge und Besichtigungen in der näheren und weiteren Umgebung von Salzburg.

 


Salzburger Volkszeitung

24. Mai 2003

Festspielhaus: NWD Philharmonie Herford, Musikverein Gütersloh

Oper oder Kirche

 

Ein Konzertabend, wie er selten vorkommt in den Ringkonzerten der Salzburger Kulturvereinigung. Zwei italienische Komponisten, die als Schöpfer von Opern die Weltspitze anführen, von deren kirchenmusikalischem Schaffen man aber weniger weiß. Im Besonderen trifft das auf Giacomo Puccini zu, Gioacchino Rossinis „Stabat mater“ ist noch öfters in Konzertsälen anzutreffen. Am Donnerstag gastierten die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford und der Chor des Städtischen Musikvereins Gütersloh im Großen Festspielhaus mit der „Messa di Gloria“ von Puccini und dem erwähnten Rossini-Opus.

           Puccinis Wiege stand in Lucca ja im Haus eines bekannten Kirchenmusikers, insofern ist der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen. Dass er lieber Opern komponierte und damit reich und berühmt wurde, steht auf einem anderen Blatt. Die Messa di Gloria ist ein apartes Stück Sakralmusik in As-Dur, das übrigens erst 1951 gedruckt wurde. Zahlreiche schöne Momente prägen die Abfolge der Messgesänge und gute Ideen, wenn etwa zum „Et incarnatus est“ die Instrumente verstummen und dem Tenor und dem Chor das Feld  überlassen, eine beeindruckende Bass-Arie im „Crucifixus“ und eine Chorfuge zum Finale. Rossinis „Stabat mater dolorosa“ dagegen ist ein kurioses Gegenstück opernhafter Theatralik und einiger südländischer Beschwingtheit, und das über einem der traurigsten Texte, die sich denken lassen. Gerade diese Kontraste können die Wiedergabe spannend machen. Das traf nur bedingt zu. Karl-Heinz Bloemke war ein Dirigent, der vorwärtstreibend mit ausladend-einladenden Gesten die Massen kontrollierte. Der Chor aus Gütersloh war musikalisch grundsolid und sattelfest, aber eher undeutlich. Zudem vermisste man ein wenig die nötige Strahlkraft für echte Italianità. Das Orchester aus Westfalen spielte auf gepflegten Niveau. Der Auftritt der Sing- und Musiziergemeinschaft war durchaus ein Erfolg, an dem auch die Solisten – Barbara Dobrzánska, Sopran, Cornelia Wulkopf, Alt, Woo-Kyung Kim, Tenor und Attila Jun, Bass – ihren herzlich beklatschten Anteil hatten.

 

Ernst P.Strobl

 

 


Salzburger Nachrichten

24. Mai 2003

Rubrik: Konzertpodium

Im Festspielhaus

 

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Giacomo Puccinis erste größere Komposition wiederentdeckt und veröffentlicht, seine „Messa di Gloria“, die er im Alter von 20 Jahren geschrieben hat. Die offenbart bereits eindeutig sein theatralisches Temperament, seinen Instinkt für wirkungsvolle Melodien für die menschliche Stimme und für die Farbenpracht im Orchesterspiel. Mag sie nach dem modernen katholischen Liturgieverständnis auch opernhaft und vordergründig erscheinen, im Konzertsaal gebührt ihr durchaus ein vornehmer Platz. Ähnliches lässt sich auch von Rossinis „Stabat Mater“ sagen.

         Die Salzburger Kulturvereinigung hat für diese Werke eine schon mehrfach bewährte Chorvereinigung eingeladen, den Chor des Städtischen Musikvereins Gütersloh und seinen Leiter Karl-Heinz Bloemeke. Er entspricht in Klangschönheit, Homogenität und differenziertem Ausdruck hohen Maßstäben. Auch die Auswahl der Solisten war geglückt. Barbara Dobrzanska, eine junge polnische Sopranistin, ließ durch ihre Versiertheit in den Arien und durch Leuchtkraft in der Höhe aufhorchen. Cornelia Wulkopfs Vortrag besticht durch machtvoll aufgebaute Bögen und ruhig fließende Kantilenen. Woo-Kyung Kim verfügt über eine Tenorstimme mit metallischem Glanz und italienisch klingendem Schmelz. Etwas zurückhaltender im Ausdruck, aber mit voll strömender Bassstimme gestaltete Attila Jun seine Partie.

          Den Orchesterpart steuert die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford bei, ein sensibler und homogener Klangkörper.

 

F.P.

 

 


Westfalen-Blatt

19. Mai 2003

Schwungvolle Generalprobe für die Salzburger Festspiele

 

Gütersloh (WB). Gut gerüstet für die erneute Einladung zu den Salzburger Festspielen zeigten dich der Cor des Städtischen Musikvereins Gütersloh und die Nordwestdeutsche Philharmonie aus Herford: Nach zahlreichen Eintelproben trafen sich Solisten, Chor und Orchester unter der Leitung von Karl-Heinz Bloemeke in der Heilig-Geist-Kirche zur Generalprobe.

            Zwei sakrale Werke italienischer Meister werden am 22. und 23. Mai im Großen Festspielhaus der Mozartstadt aufgeführt: Die »Messa di Gloria« von Giacomo Puccini und das »Stabat Mater« von Gioacchino Rossini. Zwei Werke voller musikalischer und unterschiedlicher Glanzpunkte und doch auf einer »Wellenlänge« farbiger italienischer Kunst: Puccinis »Messa« ist ein Frühwerk, anlässlich seiner Prüfung am Konservatorium entstanden, und Ausgangspunkt zahlreicher blühender Opern; Rossini dagegen schrieb das »Stabat Mater « und ein zweites sakrales Werk auf dem Höhepunkt seines Opernschaffens.

            Bei Puccinis fünfteiligem Werk liegt das Schwergewicht in der großen Fuge mit dem »Cum sancto spirito« und dem »Gloria«m die alles andere in ihrer Aussagekraft überstrahlen. Die Chöre standen klar im Mittelpunkt, aber auch die drei Solisten hatten mit Arien, Duetten und Terzetten einen weiten Raum. Die zierliche Sopranistin Barbara Dobrzanska beeindruckte mit glockenreiner und facettenreicher Stimme, strahlend in allen Lagen der Tenor Woo-Kyung Kim und abgrundtief der sonore orgelnde Bass des hünenhaften Attila Jun – alle drei eine klassisch gute Besetzung. Der Chor zeigt sich durch sichere Tongebung und machtvolle, präzise Einsätze glänzend disponiert. Im Orchester wirkte das Blech zuweilen etwas zu stark, aber Karl-Heinz Bliemeke hatte das Geschehen bestimmend und fordernd mit viel Körpereinsatz stets in der Hand.

            In Rossinis »Stabat Mater« ergänzte Cornelia Wulkopf (Mezzo-Sopran) den Kreis der Solisten zum Wuartett. Schmerzvoll die Stimmng beim Auftakt mit Celli und Holzbläsern, ehe der strahlende Tenor, das Duett Sopran-Mezzo und schließlich Bass und Chor den Klagegesang fortsetzten, bom Orchester mit Pauken und Trompeten-Geschmetter untermalt Der zweite Teil begann mit Gebet und Andacht und einem tröstenden Bass-Rezitativ, dazu Chor-Einsatz und nachfolgend das lyrische Quartett der Solisten. Heldisch eröffnete der Tenor den zweiten Teil, den sich das Damen-Duett anschloss – ein wunderschönes Intermezzo! Leidenschaftlich auch die Mezzo-Partie, ehe der Chor scharf akzentuiert zum Finale lenkte. Eindringlich und überwältigend schließlich das »Amen« mit stetem Tempowechsel von Chor und Orchester. Überreicher Beifall der begeisterten Zuhörer. Die Gastspiele in Salzburg dürften ein entsprechendes Echo finden.

 

Karl Heinz Spreyer

 

 


Neue Westfälische

17. Mai 2003

Nur noch an Details gefeilt

Chor des Städtischen Musikvereins probt für Salzburg

 

Gütersloh. Einen Einblick in die musikalische Probenarbeit gab der Städtische Musikverein Gütersloh am Donnerstagabend in der Christ-König-Kirche: Die rund hundert Sängerinnen und Sänger des Chores luden gemeinsam mit den Musikern der Nordwestdeutschen Philharmonie, vier Solisten und dem Dirigenten Karl-Heinz Bloemeke zu einer öffentlichen Generalprobe, in der das Programm für zwei Gastspiele nächste Woche in Salzburg vorgestellt wurde.

Die Überraschung über den riesigen Andrang war groß. Mit soviel interessierten Besuchern hatte man nun doch nicht gerechnet; manch einer hatte Mühe, in der Kirche noch einen Sitzplatz zu finden.

          Karl-Heinz Bloemeke begrüßte das Publikum und erklärte, dass diese Probe keine Generalprobe im Sinne der Theaterpraxis sei, wo die Generalprobe wie eine Vorstellung durchgezogen wird, sondern dass dieses Zusammenkommen tatsächlich noch Teil des Arbeitsprozesses sei, denn zum ersten Mal kamen an diesem Abend alle Beteiligten zusammen. Und so kündigte der bekannte Dirigent „echtes“ Proben mit Korrekturen und Wiederholungen an.

          Ein spannendes Programm zweier geistlicher Werke, die mehrschichtig in Beziehung gesetzt waren durch Gemeinsamkeiten und Gegensatz, erwartete die Zuhörer: Giacomo Puccinis „Missa di Gloria“ und das „ Stabat mater“ von Gioacchino Rossini – beide italienische Komponisten, beide berühmt geworden mit ihrem Opernschaffen, beides Werke des Kirchenmusikrepertoires für große Besetzung, und doch standen die Kompositionen in reizvollem Kontrast zueinander. Festliche, ja sogar fröhliche Klänge bestimmten die „Missa di Gloria“ Puccinis. Helle Streicherklänge eröffneten die Einleitung zum „Kyrie“, das „Gloria“ gab sich als heiteres Marcia mit tänzerischer Pizzicato-Begleitung und glanzvollem Bläsereinwürfen. Prächtige Chorsätze standen im Vordergrund, ariose Soli rundeten die Messe ab.

          Genau umgekehrt zeigten sich die Verhältnisse in Rossinis „Stabat mater“: Hier prägten die Celli und Bässe den Anfang. Verminderte Septakkorde und Sekund-Dissonanzen versinnbildlichten den Schmerz Marias, der „mater dolorosa“. Charakteristische Soloarien reihten sich kunstvoll aneinander, ergänzt durch ausdrucksstarke Choreinsätze. Vier ausgezeichnete Gesangssolisten präsentierten sich dem Publikum, allen voran Tenor Woo Kyung Kim, der mit höchst kultivierter Stimme und sensibler Gestaltung das Publikum verzauberte. Cornelia Wulkopf, Mezzo-Sopran, stand dem in nichts nach und begeisterte mit immenser Ausdrucksintensität und stimmlicher Beweglichkeit. Hervorragend waren auch Barbara Dobrzanska mit ihrem strahlenden Sopran und Attila Jun mit voluminösem, klangvollem, Bass.

          Unter dem souveränen Dirigat von Karl-Heinz Bloemeke spielten die Musikerinnen und Musiker der Nordwestdeutschen Philharmonie gleichermaßen präzise wie lebendig, und der Chor zeigte sich bestens vorbereitet. Die Mitglieder überzeugten mit sauberer Intonation, exakter Dynamik und ausgewogenem Klang. Da hatte der Dirigent nur noch an kleinen Details zu feilen. Und so war die Generalprobe dann doch fast wie eine Vorstellung bis hin zum kräftigen Applaus.

 

Constanze Natosevic

 

 


Die Glocke

17. Mai 2003

Städtischer Musikverein

Beeindruckende Generalprobe der Extraklasse

 

Gütersloh (gl). Einen Einblick in die musikalische Probearbeit hat der Städtische Musikverein Gütersloh am Donnerstagabend in der Christ-König-Kirche gegeben. Die rund 100 Sängerinnen und Sänger des Chores luden gemeinsam mit den Musikern der Nordwestdeutschen Philharmonie, vier Solisten und den Dirigenten Karl-Heinz Bloemeke zu einer öffentlichen Generalprobe, in der das Programm für zwei Gastspiele in Salzburg vorgestellt wurde.

 

Das Erstaunen über den riesigen Publikumsandrang war groß. Mit so vielen interessierten Besuchern hatte man nicht gerechnet: Manch einer hatte Mühe, in der Kirche noch einen Sitzplatz zu finden. Karl-Heinz Bloemeke begrüßte die Zuhörer und erklärte, dass es sich bei dieser Veranstaltung nicht um eine Generalprobe im Sinne einer Theaterpraxis handle, die wie eine Vorstellung durchgezogen wird, sondern dass dieses Zusammenkommen tatsächlich noch Teil des Arbeitsprozesses sei. Denn zum ersten Mal kamen an diesem Abend alle Beteiligten zusammen. Und so kündigte der Dirigent Korrekturen und Wiederholungen an.

          Zwei geistliche Werke, die mehrschichtig in Beziehung gesetzt waren, erwartete die Zuhörer: Giacomo Puccinis „Missa di Gloria“  und das „Stabat mater“ von Gioacchino Rossini. Beide sind italienische Komponisten, beide berühmt geworden durch ihr Opernschaffen, und beide Stücke sind Werke des Kirchenmusikrepertoires für große Besetzung. Und doch standen die Kompositionen in reizvollem Kontrast zueinander. Festliche, ja sogar fröhliche Klänge bestimmten die „Missa di Gloria“ Puccinis. Helle Streicherklänge eröffneten die Einleitung zum „Kyrie“, das „Gloria“ gab sich als heiteres Marcia mit tänzerischer Pizzicato-Begleitung  und glanzvollen Bläsereinwürfen.

          Genau umgekehrt zeigten sich die Verhältnisse in Rossinis „Stabat mater“: Hier prägten die Celli und Bässe den Anfang. Verminderte Septakkorde und Sekunddissonanzen versinnbildlichten den Schmerz Marias, der „mater dolorosa“. Charakteristische Soloarien reihten sich kunstvoll aneinander, ergänzt durch ausdrucksstarke Choreinsätze.

          Vier ausgezeichnete Gesangssolisten präsentierten sich dem Publikum, allen voran Tenor Woo Kyung Kim, der mit höchst kultivierter Stimme und sensibler Gestaltung das Publikum verzauberte. Cornelia Wulkopf, Mezzosopran, stand dem in nichts nach und begeisterte mit immenser Ausdrucksintensität und stimmlicher Beweglichkeit. Hervorragend waren auch Barbara Dobrzanska mit ihrem strahlenden Sopran und Attila Jun mit vuluminösem Bass.

          Unter dem souveränen Dirigat von Karl-Heinz Bloemeke spielten die Musikerinnen und Musiker der Nordwestdeutschen Philharmonie gleichermaßen präzise wie lebendig. Die Mitglieder überzeugten mit sauberer Intonation, exakter Dynamik und ausgewogenem Klang. Da hatte der Dirigent nur noch an kleinen Details zu feilen. Und so war die Generalprobe dann doch fast wie eine Vorstellung – bis hin zum kräftigen Applaus.

 

Constanze Natosevic

 

 

 

 

 


Neue Westfälische Bielefeld

21. Oktober 2003