StartseiteChorprofilAktuellesProbenLeitungKontakte
 

Freunde gesucht!

Jegliche Kulturarbeit kann nur pulsieren, wenn Bürger sich für sie einsetzen: aktiv oder rezipierend. Seit über 150 Jahren tun das die Mitglieder des Städt. Musikvereins Gütersloh und haben ihn durch ihr Engagement zu einer der wichtigsten Kulturvereinigungen der Region gemacht. Zusammen mit Berufsorchestern und -solisten führt der von hoher Professionalität geprägte Konzertchor Werke der musikalischen Weltliteratur auf, die beim Liebhaber- und Fachpublikum großen Anklang finden. Seine Konzerte konnten zu keiner Zeit allein über die Summe von Eintrittspreisen und Mitgliedsbeiträgen finanziert werden. In Anerkennung des bedeutenden Beitrags zur Wahrung und Förderung der Musikkultur werden seine Konzerte durch Zuweisungen der öffentlichen Hand und durch Spenden von Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen ermöglicht. Der Förderverein »Freunde des Städtischen Musikvereins Gütersloh e. V.« soll einen weiteren Beitrag zur Sicherung des Fortbestands dieses für Stadt und Region wichtigen Kulturträgers leisten.

 

Kulturpflege – ein gesellschaftliches Ziel

Kultur war lange Zeit ein Privileg für wenige. Heute ist sie für jeden da, ja für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar. Sie sichert deren Fortbestand, weil sie persönlichkeitsbildend ist. Neben Genuss- und Erlebnisvermögen fördert sie die Kritikfähigkeit der Menschen und auch eine differenzierende Betrachtungsweise unserer Gesellschaft.

In besonderem Maße sind es die Künste, die, zwischen Imagination und Realität schwebend, die didaktische Möglichkeit haben, mit den Mitteln des Abstrakten Leben und Welt bewusst zu machen. Der Mensch braucht für seine Selbstbestimmung die Auseinandersetzung mit Literatur, Theater und Musik, denn »Ästhetik von heute ist die Ethik von morgen« (Maxim Gorki). Kultur ist lebensnotwendiges Mittel gegen die geist- und gefühlsfeindlichen Tendenzen, die in immer stärkerem Maße von Technologie, Effizienzdenken, Wirtschaftswachstum und Rationalisierung geprägt sind.

Kulturpflege war schon immer teuer. Zu allen Zeiten war sie auf Förderung angewiesen; früher allein auf mäzenatisch-private, heute – was besonders die staatlichen Institutionen anbetrifft (Museen, Theater, Orchester) – auf öffentliche Mittel. Diese, wie auch die Zuwendungen von Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen, sind tendenziell unsicher, besonders in Krisenzeiten.

Von dieser Bedrohung sind vor allem die nicht professionellen, aber mit gleich wichtiger gesellschaftspolitischer Relevanz agierenden, von Laien getragenen Vereinigungen betroffen. Sind solche Ensembles erst einmal Opfer finanzieller Notstände geworden, sind sie niemals wieder – das lehrt die Erfahrung – zu aktivieren. Dadurch ist aber nicht allein die Kulturpflege gefährdet, vielmehr die Basis zerstört, wo künstlerischer und die Künste rezipierender Nachwuchs entsteht.

Dieser Entwicklung kann dadurch begegnet werden, dass die unabdingbare Subventionierung kultureller Tätigkeiten auf eine breitere Basis gestellt wird, eine Basis, an der sich möglichst viele Bürger, eingedenk ihrer Mitverantwortung für den Erhalt unserer Gesellschaft, beteiligen. Hierzu bieten Fördervereine wie die »Freunde des Städt. Musikvereins Gütersloh e. V.« eine gute Möglichkeit, dieser Erkenntnis durch finanzielles Engagement gerecht zu werden.

 

Damit ein Ereignis Größe habe, muss zweierlei zusammenkommen: der große Sinn derer, die es vollbringen, und der große Sinn derer, die es erleben.

Friedrich Nietzsche

 

Kleine Beiträge – große Wirkung!

Die Arbeit der »Freunde des Städt. Musikvereins Gütersloh e. V.« wird ehrenamtlich erledigt. Dennoch fallen Kosten für Werbung und Information an, die aus dem eher geringen Jahresbeitrag gedeckt werden sollen.

Dieser beträgt für

A Einzelpersonen 45 Euro

B Ehepaare 75 Euro

C Firmen 150 Euro

 

Überschüsse aus diesen Mitgliedsbeiträgen erhält der Städt. Musikverein Gütersloh. Diese reichen aber nicht aus, die erwünschte finanzielle Sicherung der Konzerttätigkeit, der musikalischen Fortbildung und der Nachwuchsförderung zu erfüllen. Deshalb werden von den fördernden Mitgliedern* zusätzlich Spenden erbeten, Schon mit Beträgen ab 45 Euro (A), 75 Euro (B) oder ab 150 Euro (C) kann der Förderverein seiner Aufgabenstellung gerecht werden.

Über diese wird eine Spendenquittung ausgestellt, die jeder »Freund« bei seiner Steuererklärung geltend machen kann.

 

* Auch unabhängig von einer Mitgliedschaft können Spenden auf folgendes Konto überwiesen werden:

Freunde des Städt. Musikvereins Gütersloh e. V.,

Swift-BIC: WELADED1GTL
IBAN:       DE82 4785 0065 0000 0528 79
bei der Sparkasse Gütersloh

 

Geschäft auf Gegenseitigkeit - Kultursponsoring

»Tue Gutes und rede darüber« - oder

»Die wunderbare Wirkung des schlechten Gewissens«.

 

Man könnte ihn den Stammvater des Sponsoring nennen, den reichen Römer Gaius Maecenas, der dem Schriftsteller Horaz wie auch dessen Kollegen Virgil und Properz sorgenfreies Dichten ermöglichte. Ob die Motive des Maecenas uneigennützig waren, lässt sich nach gut zwei Jahrtausenden nicht mehr klären. Aber sicher ist, dass er bis heute daraus einen beträchtlichen Image-Gewinn gezogen hat. Dem Vorbild dieses wohl bekanntesten und vielleicht auch ersten Kultur-Sponsors folgten viele Förderer, seien es solche, die Wagenlenker und Gladiatoren unterstützten, also in unserem Sinne »Sport-Sponsoren« waren, oder die, die Dichter und Gelehrte, Musiker und Maler, Bildhauer und Baumeister um sich versammelten und ihnen Arbeit und Brot garben. Dies geschah aber zu allen Zeiten nicht altruistisch. Sie dienten damals wie heute mittelbar den persönlichen Zielen des Gönners, der Bestätigung seiner Gläubigkeit oder der Förderung seines Ansehens. Der ehemaligen Dominanz des Adels als Förderer und Sammler folgte im 19. Jahrhundert das Großbürgertum. Heute haben überwiegend juristische Personen – Industrieunternehmen, Banken, Versicherungen – die Funktion des Förderers übernommen.

 

Der deutsche Staat lässt sich die Kulturförderung viel Geld kosten: 3 Milliarden Euro. Auch diese enorme Summe reicht nicht aus, um alle künstlerischen Tätigkeiten zu finanzieren. Wenn auch die Förderung der Kulturen von Staats wegen nicht als Luxus, vielmehr als gesellschaftspolitisch und verfassungsrechtlich festgeschriebene Aufgabe angesehen wird, ist das Erhalten der Kulturetats auf diesem hohen Niveau, geschweige denn deren Erhöhung fraglich geworden. 55% von den genannten 3 Milliarden bringen die Kommunen auf, und die sind es, die wegen der erheblich gestiegenen Kosten besonders im Sozialbereich gar nicht anders können, als auch die Kulturetats zu kürzen. Der 1988 befürchtete »Theater-Tod auf Raten« (Rolf Michaelis in »Die Zeit«) ist heute, wenige Jahre später, Wirklichkeit geworden. Und wenn schon überregional strahlende und renommierte Kulturinstitute wie Museen, Theater und Orchester von der Kürzung finanzieller Mittel bis hin zu deren Einstellung betroffen sind, ist zu befürchten, dass besonders auch kleinere, regional tätige Institutionen Opfer dieser Entwicklung werden könnten. Deren Bedeutung ist insofern nicht zu unterschätzen, als sie neben der Unterhaltung und Freizeitgestaltung einer Großzahl von Bürgern in Klein- und Mittelstädten wie auch auf dem Lande dienen und außerdem einen wesentlichen Beitrag der Schulung ästhetischen Empfindens. Besonders zukünftiger Generationen in dieser Regionen leisten.

 

Hatten einst allein Fürsten und Könige, reiche Kaufleute und Sammler Künstler unterstützt und gefördert, ist an deren Stelle in zunehmendem Maße der Staat getreten. Auch in Zeiten knappen Geldes darf er nicht aus seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung entlassen werden, wie auch die Industriegesellschaft mit ihrem stark ausgeprägten Effizienzdenken sich nicht der Kulturförderung verschließen darf, wenn sie ihren Fortbestand, der nur in einer human geprägten Gesellschaft gesichert ist, erhalten wissen will. Diese große Aufgabe der Kulturförderung kann aber nicht allein von Einzelpersonen getragen werden. Gefordert ist die Wirtschaft – und nicht nur deren Großformen. Ihr Hauptmotiv, nämlich gesellschaftliche Mitverantwortung gepaart mit Möglichkeiten der Selbstdarstellung, ist auch Herausforderung für mittelständische Unternehmen. Besonders sie können sich dort profilieren, wo sie eine hervorstechende Marktpräsenz haben: in ihrer Heimatregion, dort, wo auch die Notwendigkeit besteht, Verständnis, Vertrauen und Sympathie zu gewinnen und zu festigen. Informationen über Produkte und Leistungen eines Unternehmens reichen heute nicht mehr aus, um sich positiv vom Wettbewerb abzuheben.

 

Mehr denn je wird die Bereitschaft, sich bei kulturellen Aufgaben zu engagieren, geschätzt. So ist Kultursponsoring – auch aus eigennützigen Motiven – in hohem Maße geeignet, durch diese gesellschaftliche Interaktion die Unternehmensidentität zu formen und zu konturieren. Dass diese Beziehung zwischen Kunst und Kommerz ohne Vorurteile und Berührungsängste dem finalen Zweck dient, bei der Zielsetzung – also ergänzende Finanzhilfe für den einen und erweiterte Kommunikation für den anderen – zu erreichen, wird von der breiten Öffentlichkeit akzeptiert. Nutznießer sind letztlich alle: die Künstler und Kulturinstitutionen, die Zuhörer und Zuschauer und nicht zuletzt die Unternehmen, deren Ziele durch indirekte und subtile Weise großen öffentlichen Widerhall erfahren.

 

Es muss nicht gleich ein ganzes Musikfestival sein –

Mit mehreren Aufführungsorten und unter Mitwirkung weltberühmter Künstler, um als Unternehmen das moderne Kommunikationsinstrument »Kultursponsoring« zu nutzen.

Auch mit der Förderung eines Konzertes kann der Sponsor verschiedene unternehmensspezifische Ziele verfolgen:

- Festigung des Bekanntheitsgrades

- Verbesserung des Image

- Kontaktpflege zu Kunden, Handelspartnern, Medien und Meinungsbildnern

- Motivation der Mitarbeiter

Der Städt. Musikverein Gütersloh bietet dafür die Möglichkeit:

Das Patronatskonzert

Eine Sonderveranstaltung, individuell für die Bedürfnisse eines Unternehmens konzipiert. Ob in Gütersloh oder anderswo, ob in einem Konzertsaal oder Firmengebäude zu veranstalten – über die künstlerische und organisatorische Durchführung unter Beachtung der professionellen Einbindung eines solchen Konzertes in das Kommunikationsmix eines Unternehmens informiert für den Städt. Musikverein Gütersloh, Dr. Waegner (Tel.: 05241/20873)